Beiträge

„Deppenapostroph“ – bist du deppert, oder was?

Ich habe gelegentlich ja schon geschrieben, dass ich auch im Alltag meine Lektorinnenbrille trage. Natürlich sehe ich Fehler, ob in einem Protokoll vom Elternabend oder in einer persönlichen E-Mail, das gehört zu meinem Job. Was ich jedoch versuche, niemals zu tun: mit erhobenem Zeigefinger durch die Welt zu gehen. Weder im privaten Umfeld noch beruflich meinen Kolleginnen oder Kunden gegenüber. In manchen Fällen mache ich auf Fehler aufmerksam, aber ich belehre nicht (oder nur unbeabsichtigt, falls es sich doch so anfühlen sollte).

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Lektorat: Stundensatz oder Seitenpreis?

Wenn Unternehmen für ihre Texte ein externes Lektorat vorsehen, dann benötigen sie eine, zumindest ungefähre preisliche Vorstellung davon, was sie diese Dienstleistung kosten wird. Denn natürlich müssen die Kosten fürs Lektorat ins Budget passen. Weiterlesen

Wie wird HERZLICH WILLKOMMEN richtig geschrieben?

Im letzten Jahr habe ich mich in einem Beitrag intensiver mit der falschen Schreibweise von „HERZLICH WILLKOMMEN“ beschäftigt. Denn wenn es so etwas wie einen Lieblingsfehler bei Lektorinnen gibt, dann liegt die falsche Schreibung von HERZLICH WILLKOMMEN bei mir ganz weit vorn. Weiterlesen

Blogwichteln 2016: Lektorat ist nicht gleich Lektorat

Letzte Woche schrieb ich für meine Berliner Netzwerkkollegin Kerstin Fricke einen Blogwichtel-Beitrag über den Wandel der Sprache. Im Gegenzug wurde ich jetzt von ihr beschenkt. Ich freue mich sehr über diesen Gastbeitrag zum Unterschied von belletristischem Lektorat und Übersetzungslektorat. Vielen Dank! Weiterlesen

Wissen Sie, wie „HERZLICH WILLKOMMEN“ richtig geschrieben wird?

Kennen Sie das auch? Sie sehen im Alltag immer wieder den gleichen, immer wieder falsch geschriebenen Ausdruck. Und Sie fragen sich, woher das wohl kommen mag. Ich habe für mich diese Erklärung gefunden: Man liest so häufig die falsche Variante, dass sie letztlich für richtig gehalten wird.

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„NEEU LOOKS für den Sommer“ – Fehler passieren, wenn es besonders schnell gehen muss

Ich gestehe: ich bin ein Fan von Boden. Mir gefällt die Kleidung und ich mag es, wie sich das Unternehmen präsentiert. Beim neuesten Katalog musste es in der Herstellung vermutlich besonders schnell gehen …

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Den Rotstift immer griffbereit: Über die Aufgaben einer Lektorin

Small Talk auf einer Party: „Und was machst du beruflich?“ – „Ich bin Lektorin.“ – „Ah, dann korrigierst du also Texte?“ – Am Blick meines Gegenübers kann ich sehen, dass er sich darunter nichts Konkretes vorstellen kann – außer dass es etwas mit Rechtschreibung zu tun hat. Deshalb fange ich an zu erklären … Weiterlesen

„Vegitarisch“ – for Veggies only?

Auch vor fleischloser Ernährung machen Rechtschreibfehler nicht halt. Diese „vegitarische“ Karte ist wohl für „Veggies“ (*) verfasst worden. Zumindest wenn man dieser Speisekarte Glauben schenkt. Weiterlesen

Wie erstelle ich korrekte Anführungszeichen?

Als Lektorin prüfe ich nicht nur, ob in einem Text die Satzzeichen richtig angewendet werden, also wo z. B. im Text ein Komma gesetzt wird oder nicht. Beim Überarbeiten habe ich auch im Blick, ob die Satzzeichen im typografischen Sinn richtig eingesetzt werden. Im Lektorat stoße ich manchmal tatsächlich auf sehr skurrile Versuche, die – wie ich vermute – unter einem gewissen Grad der Verzweiflung entstanden sein müssen.

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Heißa und juche, mein erster Gastbeitrag: Aufgaben einer Lektorin

In schöner Tradition beschenken sich Bloggerinnen aus dem Netzwerk wortstarker Frauen jedes Jahr zur Weihnachtszeit gegenseitig mit Blogbeiträgen. Und in diesem Jahr bin ich selbst zum ersten Mal beim Blogwichteln dabei! Ich hatte das Vergnügen, einen Beitrag über die Aufgaben einer Lektorin zu schreiben.

Aktualisierung vom 11.01.2016:
Das Blog von Andrea Behnke ist zwischenzeitlich nicht mehr online. Meinen ursprünglichen Gastbeitrag können Sie hier lesen.