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Werbelektorat – Was bedeutet das?

Seit Jahresbeginn arbeite ich in einer Mastermind-Gruppe mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern und entwickle ein neues Produkt, über das ich in Kürze Näheres berichten werde. Dort in der Runde stellte ich mich als Werbelektorin und Werbetexterin vor – und mir wurde wieder einmal bewusst, dass sich viele nichts unter Werbelektorat vorstellen können. Vielmehr entstand das Missverständnis, dass ich Bücher lektoriere.

Lektoratstätigkeit = Lektorieren von Buchmanuskripten?

Klassischerweise ist die Lektoratstätigkeit aus dem Lektorieren von Buchmanuskripten entstanden. So habe ich meine beruflichen Wurzeln auch im Verlag und bin erst später in die Selbstständigkeit gestartet. In einem Schulbuchverlag habe ich zunächst ein Volontariat absolviert und anschließend Manuskripte ab dem Zeitpunkt ihrer Erstellung bis zu ihrem Erscheinen betreut. Seit dem Beginn meiner Selbstständigkeit vor fast zwölf Jahren hat sich im Laufe der Zeit meine Positionierung verändert. Heute unterstütze ich Unternehmen und Selbstständige in ihrer Unternehmenskommunikation.

Werbung lektorieren = Werbelektorat?

„Lektorierst du jetzt nur noch Werbung?“, könntest du dich jetzt fragen. „Werbung“, oder anders gesagt „Marketing“, betrifft nur einen Teil des Werbelektorats. Unter Werbelektorat versammelt sich die gesamte interne und externe schriftliche Kommunikation eines Unternehmens. Das können sein:

  • Aufsteller
  • Automatisierte E-Mail-Sequenzen
  • Blogbeiträge
  • Flyer
  • Geschäftsberichte
  • Kalender
  • Kataloge
  • Kundenmagazine
  • Mailings
  • Newsletter
  • Mitarbeiterzeitschriften
  • Social-Media-Postings
  • Stellenanzeigen
  • Plakate
  • Pressemitteilungen
  • Produktbroschüren
  • Unternehmensbroschüren
  • Websitetexte

Natürlich kann die Aufzählung auch noch weiter ergänzt werden!

Als Werbelektorin optimiere ich Texte. Oder schreibe sie neu, denn ich biete nicht nur das Werbelektorat, sondern auch das Werbetexten als Dienstleistung an.

Neu zu meinen Dienstleistungen als Werbelektorin und Werbetexterin ist ein weiteres Angebot hinzugekommen: das Text-Mentoring. Im Eins zu Eins spreche ich mit Kundi*nnen über deren Texte, helfe beim Strukturieren, gebe Tipps, was sie verbessern könnten, um z. B. beim Online-Texten besser von der Suchmaschine gefunden zu werden. Die Textarten sind vielfältig, zum Beispiel ein Startseitentext oder die Über-mich-Seite. Melde dich gern bei mir, wenn ich dir bei der Optimierung deines Textes helfen kann.

PS: Selbstverständlich können wir auch weiterhin per Sie kommunizieren. Die Qualität meiner Arbeit wird davon nicht beeinflusst.

Beitragsbild: (c) geralt / pixabay

Kunden wünschen Kompetenz und Aufmerksamkeit

An Tagen wie diesen, wenn sich der Kunde bereits früh am Tag mit einer dringenden E-Mail meldet. Welche Freiberuflerin kennt sie nicht? Die Tage, an denen ich dann den geplanten Friseurtermin verschiebe oder nicht zum morgendlichen Sport gehe. Weil es brennt. Nein, nicht bei mir, bei meinem Kunden. Das können Situationen wie diese sein: Bei einem Unternehmen ist die hausinterne Lektorin krankheitsbedingt ausgefallen. Eine Pressemitteilung, terminiert für die kommende Woche, wurde vom CEO priorisiert. Der Text aus der Kommunikationsabteilung soll bereits in den nächsten beiden Stunden veröffentlicht werden und, und, und. Mehr lesen

Gute Werbetexte fallen nicht vom Himmel

Gute Werbetexte fallen nicht vom Himmel, das überrascht niemanden. Denn (Werbe-)Texten will gelernt sein. Unter der Leitung von Jutta Metzler, Mitglied im Vorstand des Texterverbands e. V., fand Anfang Juli in Stuttgart ein „Text-Workshop für Lektorinnen“ statt, in dem ich meine Grundlagen als Texterin auffrischen konnte.

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Blogwichteln 2016: Lektorat ist nicht gleich Lektorat

Letzte Woche schrieb ich für meine Berliner Netzwerkkollegin Kerstin Fricke einen Blogwichtel-Beitrag über den Wandel der Sprache. Im Gegenzug wurde ich jetzt von ihr beschenkt. Ich freue mich sehr über diesen Gastbeitrag zum Unterschied von belletristischem Lektorat und Übersetzungslektorat. Vielen Dank! Mehr lesen

Die Antwort „weil“ – Jugendsprech in der Werbung

Neulich flatterte mir als Postwurfsendung die Werbung eines Telekommunikationsunternehmens ins Haus: „Warum gibt es in meiner Stadt 150 € Willkommensbonus zum DSL-Highspeed-Internet?” – „weil O2”.

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„Ihr Friseur für die ganze Familie“

Welches Bild haben Sie vor Augen, wenn Sie Folgendes lesen: „Ihr Friseur für die ganze Familie“? Vermutlich kommen Ihnen spontan eine Frau, ein Mann und ein Kind (oder auch zwei Kinder) in den Sinn. Vielleicht sieht die Familie, an die Sie gerade dachten, auch ganz anders aus. Unabhängig davon, wie „Ihre Familie“ konkret aussieht, steht fest, dass eine Familie aus mehr als einer Person besteht, stimmts? Mehr lesen

Werbetext: Ein Griff ins Klo?!

Mal so kräftig danebengreifen. (Kann auch mal einem Werbetexter passieren.) Mehr lesen