Gründe fürs Lektorieren von Rezepten

Ich koche gern und probiere hin und wieder auch neue Rezepte aus. Mal stammen diese aus einer Zeitschrift, aus einem Kochbuch oder wie zuletzt das Rezept einer Lauchtorte aus einem Kochforum im Internet.

Foto: Pixabay

Die benötigten Zutaten stelle ich mir vorher zurecht und beginne dann mit der Zubereitung. Im vorliegenden Rezept gibt es nur eine Zutatenliste für den Mürbteig und die Lauchmasse gemeinsam, was ich schon ziemlich unübersichtlich finde. Der Teig ist schnell geknetet und darf in den Kühlschrank. So, nun ist die Lauchmasse dran. Moment, wie viele Eier waren’s jetzt hier? Hastig durchforste ich die einzelnen Zutaten, ein Ei … oder waren’s doch drei? Das eine Ei war für den Mürbteig, stimmt. Also weiter im Text … 200 Gramm geriebenen Käse unterrühren … bereitgestellt habe ich allerdings 300 Gramm, so wie’s in der Zutatenliste angegeben war. Jetzt erst lese ich, die übrigen 100 Gramm sollen später als Käsekruste oben drauf, also muss ich kurz unterbrechen, 200 Gramm abwiegen und den Rest zur Seite stellen.

Effizientes und komfortables Kochen geht anders. Warum ist das vorher niemandem aufgefallen? Offenbar gab es keine zweite Person, die das Rezept vor dem Einstellen ins Forum ausprobiert hat, sonst wären die Stellen aufgefallen, an denen die Anleitung im Rezept nicht eindeutig vorgeht.

Soviel kann ich hier verraten: Letztendlich wurde die Lauchtorte noch fertig und schmeckte sehr lecker. Und in Zukunft werde ich stärker darauf achten, woher ich meine Rezeptideen beziehe.

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