Sinéad Crowley: Er sieht dich (Rezension)

Die Handlung:

Dublin. Eine tagelang vermisste junge Frau wird in einem Appartement eines heruntergekommenen Wohnblocks tot aufgefunden. Detective Claire Boyle, im fünften Monat schwanger, ermittelt in dem Mordfall.

Cover: Er sieht dich

Cover: Er sieht dich © Verlagsgruppe Random House GmbH

Yvonne, erst vor einigen Monaten, kurz vor der Geburt ihrer Tochter von London nach Dublin, die Heimat ihres Mannes gezogen, knüpft über das Portal NETMAMMY Kontakt zu anderen Müttern. Außer ihrem Mann, der bis spät in die Nacht als Produktionsleiter bei einer Nachrichtensendung fürs Fernsehen arbeitet, sind das ihre einzigen sozialen Kontakte in der für sie immer noch neuen Umgebung. Als Yvonnes Internetbekanntschaft MyBabba tagelang nicht mehr im Forum aktiv ist, kommt ihr ein furchtbarer Verdacht …

Die Bewertung:

„Er sieht dich“ ist ein auf subtile Art fesselnder Thriller, den man am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Eine gute Story, deren Auflösung bis zum Schluss nicht vorhersehbar ist. Als Leserin fühlt man sich beinahe schon als Teil der NETMAMMY-Community, so authentisch wirken die Chats. Gleichzeitig lässt die Geschichte auch den eigenen Umgang im Netz reflektieren. Ein kleines Manko: ich hatte z. T. Schwierigkeiten, mir die Namen der Protagonisten zu merken und musste häufig erst nachblättern, um zu wissen, wer denn gemeint ist.

Fazit: Dennoch alles in allem ein Buch, das ich gut und gern weiterempfehlen kann!

Sinéad Crowley: Er sieht dich, übersetzt von Christine Heinzius, Goldmann Verlag, München, 2015.

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